In die Vergangenheit, um die Zukunft zu gewinnen

Schaue nach vorne und nicht zurück!

Stimmt - und auch wieder nicht!


Denn ich werde in der nächsten Zeit in die Vergangenheit gehen, um die Zukunft zu gewinnen.

Ich schreibe nun seit fünf Jahren Perry-Rhodan-Fan-Fiction und habe diverse Geschichten und Romane online und als Printausgaben veröffentlicht.
In diesen Jahren habe ich viel gelernt und mir, das darf ich wohl sagen, meine schriftstellerischen Sporen verdient. Viel dazu beigetragen hat die großzügige Genehmigung des Chefredakteurs von VPM, einfach drauflausschreiben und veröffentlichen zu dürfen - und der Gedankenaustausch mit guten und sehr guten Freunden.
Und gerade dabei habe ich gemerkt, dass es Zeit wird, etwas anderes zu machen. Ich möchte gerne neue Herausforderungen annehmen, Neues ausprobieren und wieder den Reiz des Unbekannten, noch Unerforschten spüren.
Den gibt Perry Rhodan mir nach diesen Jahren einfach nicht mehr. Das "Prickeln" ist vorbei: Mir fehlt dieses Gefühl, das Autoren gute Geschichten schreiben lässt.

Schon früher, als "junges Mädchen", wie man damals sagte, habe ich nicht nur SF, sondern auch gerne historische Stoffe geschrieben. Genau das möchte ich wieder machen.
Also gehe ich in die Vergangenheit, um die Zukunft zu gewinnen, was genau heißt, ich werde mich künftig im Bereich der historischen Romane betätigen, allerdings unter einem Autoren-Pseudonym.

Das heißt nicht, dass ich dem Perryversum komplett den Rücken kehren und alle Brücken hinter mir abbrechen werden. Das sollte man - außer aus wirklich sehr schwerwiegenden Gründen - niemals tun. Aber meine Prioritäten werden nicht mehr bei Perry Rhodan liegen.
Ob und welche Cons ich künftig besuchen werde, entscheide ich "aus dem Bauch heraus".
Meine Teilnahme und Mitwirkung am GUT-Con im September habe ich zugesagt und werde dort sein. Das Programm ist noch nicht ganz fertig. Es werden sich noch einzelne Punkte, u.a., was mich betrifft, bzgl. Raum und Zeit ändern. Sicher ist nur, dass ich über "Die Akte Rhodan" und das Thema "Frauen und Kinder bei Perry Rhodan" referieren werden und dass es diverse sehr interessante Programmpunkte mit Themen geben wird, über die sonst nicht auf Cons referiert wird. Eine Reise in die Einsamkeit des Kulturgutes Nottbek lohnt sich also auf jeden Fall für Perry-Rhodan- und SF-Fans.

Diese Entscheidung hat natürlich auch Auswirkungen auf "Die Akte Rhodan", an der ich arbeite. Nach dem Plot wird es ein "Wälzer" mit einigen hundert, wahrscheinlich sogar über tausend Seiten. Ganz ehrlich - die Motivation habe ich im Moment einfach nicht (mehr).

Daher habe ich mich entschieden, sie in Teilen zu veröffentlichen, die überschaubar sind. Den ersten Teil stelle ich im Moment fertig, die anderen schicke ich danach zum "Ausruhen" in meine virtuelle Schublade, zusammen mit meinen anderen Perry-Rhodan-Stoffen.

Ein anderer Faktor spielt ebenfalls hinein. Er wird gerade bei Fanautoren immer gerne "vergessen", aber man sollte ihn offen thematisieren. Mit Fanpublikationen kann kein Autor Geld verdienen, denn er/sie darf sie nicht kommerziell verwenden.
Bei eigenen Romanen sieht die Sache völlig anders aus. Niemand weiß, ob ein eigenes Buch überhaupt einen einzigen Euro einbringen wird. Aber es besteht die Chance im Gegensatz zu Fangeschichten, bei denen ich von Anfang an weiß, dass ich niemals eine Anerkennung dafür erhalten werde - zumindest nicht in Euronen ...





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