Donnerstag, 29. November 2018

Im Moment habe ich sehr viel zu tun ...


Ich schreibe an meinem
bisher längsten Perry Rhodan-Roman.


Über Titel (der in der endgültigen Fassung bereits steht), Inhalt und Erscheinungsdatum äußere ich mich noch nicht. Auch nicht über die Hauptpersonen meiner Geschichte – mit einer Ausnahme.

Denn der folgende Grund ist für mich nur einer von denen, die diesen Roman für mich zu einem ganz besonderen Anliegen machen.

Ich zitierte dazu aus dem Vorwort zu meinem Roman, den ich hier einfach „Roman XY“ nenne:

Während meiner Recherchen für den „Roman XY“ bezog ich nicht nur die Daten des Perryversums, sondern auch diejenigen der realen Geschichte des bemannten Weltraumfluges mit ein und versuchte, einen guten Mittelweg zwischen Fiktion und Realität zu finden.
Dabei stieß ich auf das „Mercury 13-Projekt“, über das bis heute wenig in der Öffentlichkeit bekannt ist, obwohl die letzten Überlebenden sogar von US-Präsident Obama für ihre Verdienste ausgezeichnet wurden.
Während des Auswahlverfahrens für die ersten Mercury-Astronauten, die späteren Mercury 7, wurden 19 Frauen den gleichen Testverfahren wie die Männer unterzogen. 13 von ihnen bestanden die Anforderungen, teilweise sogar mit erheblich besseren Leistungen als die männlichen Anwärter.
Ziel war es, Frauen die gleichen Chancen wie Männern einzuräumen, in den Weltraum zu fliegen. Das Projekt war privat – und genau daran scheiterte es, obwohl es mit riesigen Summen finanziert war. Die US Navy zog von einem Tag auf den anderen ihre Unterstützung zurück, weil es um Frauen ging.
Die Zeit war noch nicht reif, Frauen in Männerberufen wurden von der Gesellschaft der 50-er und 60-er Jahre nicht akzeptiert.
Genauso wie Mercury 13 wurde bereits kurz nach dem Zweiten Weltkrieg – wahrscheinlich aus dem gleichen Grund – die militärische Einheit der Women Air Force Service Pilots (WASP) aufgelöst. Diese Frauen überführten während des Krieges Kampfjets und Transportflugzeuge zwischen Amerika und Europa und stellten dadurch Männer für Kampfeinsätze frei.
Wenn man doch einmal auf Frauen zurückgriff (aber auch nur, wenn keine geeigneten Männer zur Verfügung standen und man das Projekt sonst hätte beenden müssen), wurde ihre Arbeit vor der Öffentlichkeit verborgen. So wurde erst viel später bekannt, dass drei schwarzamerikanische Mathematikerinnen die ersten Raumflüge in Vor-Computer-Zeiten noch per Hand berechneten.
Erst die 68er und weitere gesellschaftliche Umwälzungen brachten den Wandel.
Trotzdem saß erst knapp dreißig Jahre später 1995 eine Frau auf dem Pilotensitz eines Space Shuttles. Die gleiche Astronautin kommandierte 1997 als erste Frau ein Shuttle.

Diese mutigen Frauen, für ich allergrößten Respekt empfinde, haben mich zu den Frauenfiguren des „Romans XY“ inspiriert.

Donnerstag, 13. September 2018

Opheila und der Wolf - ein modernes Märchen - Rezension und Leseempfehlung!

Ophelia und der Wolf

Autor: Martin Wolf

 

Ein modernes Märchen, das von einem Liebespaar erzählt, das von einer Hexe in einen Wolf und eine Katze verwandelt wird. Sie verlieren jegliche Erinnerung und müssen sich zunächst als Tiere bewähren, ehe sie sich ihren Weg zu ihrer menschlichen Gestalt und zu ihrer Liebe zurückkämpfen.  


Rezension:


Ein wirklich fesselndes modernes Märchen. Es hat mich voll in den Bann gezogen.

Die Geschichte einer Verwandlung von Menschen in Tiere und einer weisen Frau. Besonders hat mich beeindruckt, dass dieses Mal nicht die Hexe automatisch „die Böse“ ist, weil sie eine Frau mit besonderen Fähigkeiten ist, sondern dass der Autor sie versteht und ihre Handlungsweise erklärt.
Eine Frau, die mit den Tieren des Waldes in bester Gemeinschaft lebt – und eine Katze, die sich in einem völlig neuen Leben mit beeindruckenden und erschreckenden Wahrnehmungen gleichermaßen zurechtfinden muss. Eine Hasenfamilie, ein Buchfink, ein alter Mäuserich und eine furchteinflößende Bärin sowie ihr Junges sind gleichermaßen Herausforderungen für sie wie ein liebestoller Kater – und ein Wolf …
Am Schluss muss die Hexe, oder die weise Frau, eine Entscheidung treffen, von der ich mich frage, ob ich sie an ihrer Stelle genauso getroffen hätte.
Inhaltlich beste Unterhaltung, stilistisch sehr gut und flüssig zu lesen für entspannende Stunden. 


Ein absolut empfehlenswertes Buch. 
Daher eine klare Leseempfehlung von mir!


Zu bestellen als Print-Ausgabe und als e-Book u.a. über Amazon

 


 

Montag, 10. September 2018

Einladung zur Diskussion!


Was wäre, wenn …

 

Ein bekannter Satz. Jeder von uns wird sich schon hin und wieder gefragt haben: Was wäre, wenn ich damals das anders gemacht hätte? Oder: Was wäre, wenn ich damals nicht dorthin, sondern hierhin gegangen wäre? Usw., usw., …
Was bedeutet dieser Satz – oder was kann er bedeuten im Perryversum? Was wäre anders abgelaufen, wenn die Protagonisten an dieser oder jener Stelle der Serie andere Entscheidungen getroffen hätten – oder ihnen andere Informationen zur Verfügung gestanden hätten?
Die Frage lässt sich so weit ausspinnen, dass man sich als Leser fragen könnte, wie hätte ich an dieser Stelle die Serie weitergeschrieben, wenn …
Ich führe einmal drei kleine Beispiele an:

1.

Erinnert Euch an die ganz frühe Zeit der Serie: Als der arkonidische Forschungskreuzer AETRON auf dem irdischen Mond von den Raketen der vereinigten Erdmächte vernichtet wurde, rechneten Thora und Crest aufgrund der automatisch abgestrahlten Notrufe mit dem Erscheinen einer arkonidischen Robotflotte vom Stützpunkt Myra IV rechneten. In Erwartung ihrer Rettung bietet sie Perry Rhodan an, sie nach Arkon zu begleiten:
Zitat:
Thora: „…Ich biete Ihnen die Rettung an. Als Kommandantin eines Forschungskreuzers bin ich dazu berechtigt. Man wird Sie mit uns zusammen nach Arkon bringen und dort Verwendung für Sie finden."
Rhodan lehnt ihren Vorschlag ab: „… Ich habe kein Interesse daran, in Ihrem Reich einen mehr oder wenigen wichtigen Posten zu bekleiden. Meine Sorgen gelten einzig und allein der Erde. Wissen Sie, warum?"
[…] „Wir brauchen nur noch ein bisschen zu warten - drei- oder vierhundert Jahre vielleicht, was ist das schon auf dem langen Weg, den wir seit der Steinzeit gegangen sind -, dann bekommen wir, wir sage ich, den Schutthaufen von Ihrem Imperium für ein Butterbrot! Ich will nicht derjenige gewesen sein, der den Arkoniden die Tricks beigebracht hat, mit denen sie den Vormarsch der irdischen Menschheit stören können - nicht aufhalten, nur stören." (EA 5: Atom-Alarm)

Nun, wie hätte die Serie weitergehen können, wenn Rhodan Thoras Angebot angenommen hätte?

2.

Atlan verteidigt vor zehntausend Jahren die Erde gegen die Druuf. Also kannte das Große Imperium der Arkoniden damals die Koordinaten des Solaren Systems unter dem Namen Lara und die Erde hieß Larsaf III.
Durch das fürchterliche Chaos, das der Methankrieg im Arkon-Imperium auslöste, wurde noch nicht einmal nach dem Flottenadmiral und Kristallprinzen des Reiches gesucht, weil die Erde so weit ab vom Kriegsgeschehen lag. Nichtsdestotrotz wird man Daten über diese Kolonie in den historischen Speichern gehabt haben, als ca. fünftausend Jahre später Epetran das Große Robotgehirn programmierte, das später der Regent wurde. Diesem Robotgehirn wird man alle vorhandenen Altdaten eingegeben haben. So ist immer wieder in der damaligen Serie die Rede von historischen Altspeichern.
Auch Crest sagt nach seiner Notlandung auf dem Mond einmal zu Rhodan, dass die Arkoniden die Erde schon lange kennen, aber ihren Unterlagen nach wäre sie noch in der Steinzeitentwicklung – was wiederum genau den Zustand beschreibt, in dem Atlan sie vorgefunden hat.
Später, nachdem Perry Rhodan Arkon angeflogen hat, gelten die galaktischen Koordinaten der Erde als das am besten gehütete Geheimnis der gesamten Menschheit.
Die Geheimhaltung konnte nur gelingen, weil der Robotregent die Erde nicht mit Larsaf III gleichsetzte. Denn dass er die entsprechenden historischen Daten ihm bekannt waren, erklärte die Sicherheitsschaltung A-1, nachdem sie Atlan anerkannt hatte: „Eure Daten wurden mit Hilfe der Altspeicher überprüft und für richtig befunden.“

Jetzt die „Was-wäre-wenn“-Frage hierzu: 
Was wäre, wenn der Robotregent schon vor Atlans Machtübernahme den Schluss gezogen hätte: Die Erde ist Larsaf III. Nach arkonidischem Recht wäre die Sache noch weitergegangen: denn danach wäre Terra eine Kolonie des Großen Imperiums gewesen! Wie hätte der Robotregent sich in diesem Fall verhalten? Wie hätte die Serie an dieser Stelle weitergehen können?

Mit dieser Thematik beschäftigt sich z.B. auch die Kurzgeschichte „Die galaktischen Koordinaten der Erde“ im Kurzgeschichtenband CROSSROADS, den der TCE zum Garching-Exil-Con herausgebracht hat.

3.

Jahrhunderte später, im Jahr 2437, fällt Perry Rhodans zweiter Sohn Michael alias Roi Danton scheinbar auf Enemy. Sein Körper konnte nicht geborgen werden, so dass niemand erkannte, dass er noch lebte. Tausend Jahre später taucht er auf dem Umweg über die Station des Cappins Ovaron wieder auf.
Was wäre, wenn er nicht auf Enemy gefallen wäre? Wie hätte die Serie in diesem Fall weitergehen können? Wäre sie vielleicht mit diesem Protagonisten in eine ganz andere Richtung gelaufen? Hätte man an dieser Stelle, dem Sprung zwischen 399 und 400, die klassische Serie erhalten können, wenn andere Entscheidungen getroffen worden wären?

Wie hättet Ihr weitergemacht?


Diskutiert mit: 
Entweder bei Facebook im Erben des Universums oder in Aktuelles über Perry Rhodan
oder im Forum Politik im Exil - unter meinem in der "Szene" allgemein bekannten Nickname "Vivian von Avalon".

Ich freue mich auf Euch!