Freitag, 15. Juni 2018

Normalität ...




Zwei Wochen ist der „Garching-Con“ in München-Trudering nun schon her. Er war schön, ich erinnere mich gern an ihn – aber nun wird es Zeit, wieder zur Normalität zurückzukehren.
Daher für Euch zum Lesen eine kleine Textübung: eine Kurzgeschichte aus der frühen Perry-Rhodan-Serienzeit, als Perry Rhodan noch nicht Major und noch nicht Kommandant der ersten amerikanischen Mondlandeexpedition war:


Der junge Air-Force-Kadett Perry Rhodan begegnet einem geheimnisvollen Mann, den er als "Alien" bezeichnet ... Aber lest selbst. Viel Spaß dabei!

Ich freue mich über Feedback und Diskussionen in den Facebook-Gruppen



oder auf meiner eigenen Facebook-Seite:

natürlich auch gerne über die klassische Perry-Rhodan-Serienzeit an sich ... 
 
 




Montag, 4. Juni 2018

Ich bin wieder zu Hause vom:




Garching-Exil-Con

in München-Trudering
vom 1.-3. Juni 2018

Dieses Mal gibt es von mir keinen ausführlichen Con-Bericht. Auf diversen Blogs sind bereits sehr schöne und vielfältige Berichte zu lesen und aussagekräftige Fotos zu bewundern.

Daher beschränke ich mich auf einige Schlaglichter, die uns und mich persönlich betreffen. Persönlich heißt: meine Kollegen vom Terranischen Club EdeN (TCE) und mich selbst.

1.
Das Con-Wochenende fing schon richtig gut an. Außer den bereits Tage vorher bekannten Problemen auf der Bahnstrecke zwischen Sylt und Hamburg-Altona, auf die ich mich entsprechend eingestellt hatte, verlief die Fahrt problemlos und ich kam mit nur 15 Minuten Verspätung im Süden an.

2.
Wer zu viel Zeit, sprich Aufenthalt auf einem Bahnhof mit einer gut sortierten Buchhandlung, hat … kommt auf abstruse Ideen.
Heißt: Ich kaufte mir nach so einigen Jahren einmal wieder einen Perry-Rhodan-Heftroman (weil: die EA lese ich gar nicht mehr und alles andere bevorzuge ich als ePUB). Nämlich Band 11 der Mini-Serie Olymp. Schon das erste Anfassen war für mich etwas ernüchternd. So dünn hatte ich mir die Hefte nicht vorgestellt … Nein, es war kein Fehldruck, das Heft enthielt wirklich die üblichen 64 Seiten plus Rundum-Seiten …
Ich las das Heft im Zug. Okay, ich will ehrlich sein, bei ca. Zweidrittel gab ich auf. Obwohl der Roman von Michael Marcus Thurner war, einem meiner Lieblingsautoren der Serie, konnte ich an ihm – wie an allen anderen der Serie – keinen rechten Gefallen finden.
Nach dem Lesen/Durchblättern (obwohl ich sehr vorsichtig damit umgegangen bin) sah das Heft aus, als wäre es schon durch zig Hände gegangen. Schade, wirklich …

3.
Das Hotel, in dem ich zusammen mit meinen Kollegen vom TCE, Michael und Kurt, logierte, war wirklich gut. Ein rundherum stimmendes Paket, angefangen vom Preis, den Zimmern und den Hygieneeinrichtungen sowie dem Frühstück bis hin zum Service.

4.
Beim Con selbst wurden wir sehr freundlich begrüßt, konnten unsere vorgedruckten Namensschilder und die gut gefüllte Con-Tasche (einen großen Baumwollbeutel) in Empfang nehmen.
Allein das Con-Buch verdient bereits ein großes Lob. Die Beiträge sind abwechslungsreich und machten Appetit auf den Con.
Meine psychologische Analyse über den Protagonisten Roi Danton beginnt auf Seite 79 und ist samt der Fotos von meiner allerersten Lesung als Autorin im WKK Heide und meinem Arbeitsplatz, an dem ich gerade von Kater Merlin vertreten werde, ausgesprochen gut in Szene gesetzt. Ein großes Lob dafür an Redakteur, Layouter und Korrekturleser.
Ein wenig musste ich schmunzeln und war gleichzeitig erleichtert. Ich vertrat und vertrete die Auffassung, dass es keine fehlerfreien Texte gibt. Nun, in meinem Beitrag war immer noch ein Tippfehler, den weder ich selbst, meine Freundin und mein guter Freund, die Korrektur gelesen hatten, noch der/die Korrekturleser(in) vom Conbuch gefunden hatten. In der gedruckten Fassung fiel er natürlich sofort ins Auge …

5.
Der Vortrag von Michael Pfrommer über den Pakt zwischen den Meistern der Insel und der Zeitpolizei war direkt nach der Begrüßung durch Stefan Friedrich der erste Programmpunkt der Veranstaltung. Er setzte Maßstäbe. Ich war selten von einem Vortrag derart fasziniert.
Glückwunsch noch einmal von mir, Michael!

(c) Foto: Volker Hoff


6.
Unser TCE-Clubtisch war gleich im ersten Raum im Obergeschoss. Zum Glück standen wir direkt neben einem großen Fenster, das sich sogar öffnen ließ. Ich glaube, sonst wären wir bei dem Wetter dort eingegangen wie die legendären Primeln. Der Wetterbericht hatte eine Regenwahrscheinlichkeit von 100 % für München angekündigt – gesehen haben wir keinen einzigen Regentropfen – ich jedenfalls nicht.

Wir hatten zu viert, d.h. der Chefredakteur vom TCE, Joe Kutzner, der Vorsitzende Kurt Kobler, Michael und ich, sehr viel Spaß an unserem Tisch. Wir lösten uns mit dem Tischdienst ab, so dass jeder die Programmpunkte sehen konnte, die er/sie wollte. Und natürlich die zugehörigen Gespräche führen.

7.
Thema „Gespräche“: Nirgendwo gab es Missbefindlichkeiten, wir alle haben uns gegenseitig respektiert, sind uns auf Augenhöhe begegnet.
Ich bin immer noch gleichzeitig stolz und auch ein wenig beschämt, wie man mir als kleine Fanautorin mit Anerkennung meiner Leistung und wertschätzend begegnet ist – ausnahmslos. Das freut mich riesig und zeigt mir, dass ich so, wie ich an die Sache herangehe, auf dem richtigen Weg bin.

8.
Am Samstagnachmittag habe ich in dem kleinen Kaffeeklatsch-Raum im Obergeschoss über meine Roi-Danton-Fanromane informiert. Wie es so ist, da ich noch relativ unerfahren in diesem Metier bin, hatte ich natürlich vorher die entsprechenden Schmetterlinge im Bauch. Aber ich war im Gegensatz zu Osnabrück im letzten Jahr dieses Mal viel ruhiger – schon einmal etwas. Frau ist ja lernfähig …

(c) Foto: Holger Tilicki
 
Das Publikum war recht zahlreich, obwohl gleichzeitig im großen Saal im Erdgeschoss die Verleihung des Ernst-Ellert-Preises stattfand.
Das zeigte mir, dass die Figur Roi Danton, obwohl sie in der EA immer noch geparkt ist und im Moment wohl, wenn ich unseren Expokraten Wim Vandemaan am Sonntag richtig verstanden habe, noch nichts Konkretes für ihn geplant ist, im Fandom trotzdem immer noch beliebt ist.
Da Roi mein Lieblingsprotagonist der Serie ist und ich mich ein wenig auf ihn spezialisiert habe, gab mir das gleich entsprechenden Auftrieb.
Hinterher habe ich mich sehr über die Resonanz und besonders über die konstruktiven Tipps für folgende Vorträge von Joe und Michael gefreut.

Die Literaturlisten, die ich anschließend verteilte, fanden großen Anklang. So kann ich allen nur viel Freude beim Lesen wünschen.

Die Anregung einiger Fans, eine Art Kosmoschronik über Roi Danton zu machen, wie sie Hubert Haensel über Reginald Bull und Alaska Sadaelere gemacht hat, fand ich sehr interessant. Vielleicht greife ich sie beizeiten einmal auf. Im Moment kann ich dazu nur sagen: die Zeit, die Zeit …

9.
Abendausklang. Den Samstagabend ließen wir zusammen in einem bekannten Biergarten ausklingen. Unser Tisch wurde immer länger und die große Gaststätte füllte sich schnell mit Conbesuchern. Im Prinzip wurde der Con bei einem guten Essen mit den korrespondierenden Getränken fortgesetzt.
An allen Tischen herrschte gute Stimmung. Man diskutierte über alle möglichen Themen zu Perry Rhodan und Science-Fiction.

10.
Forumstisch? Der Veranstalter hatte für Foristen des Verlagsforums einen Forumstisch zum Treffen und Kennenlernen zur Verfügung gestellt. Nur – ich habe nie einen Foristen dort gesehen. Im Gegenteil. Erst am Sonntag zeigte mir ein Besucher diesen Tisch – und ich stellte fest, dass ich bereits mehrfach an ihm vorbeigegangen war – auf dem Weg dorthin, wo auch der Kaiser zu Fuß hingeht …

11.
Nach dem sehr aufschlussreichen Vortrag von Wim Vandemaan über den „Kurs 3000“ war für uns der Con zu Ende.
Danach verabschiedeten Joe, Kurt, Michael und ich uns voneinander. Joe und Kurt gingen per Auto gemeinsam auf die Heimreise, Michael brachte mich noch zum Zug.

Am Bahnsteig übergab ein aufmerksamer Kavalier mich an den anderen. Christian vom Itzehoe Stammtisch übernahm an der Zugtür mein Gepäck von Michael und ich konnte problemlos einsteigen. Mein dreimal verfluchtes Knie … erinnerte mich sehr deutlich daran, dass ich bereits ein paar Tage unterwegs war.
Die Rückfahrt zusammen mit Christian und Holger vom Itzehoer Stammtisch war sehr unterhaltsam und informativ. Wie erwartet, bekam ich noch viel Neues berichtet, da die beiden auf ganz anderen Wegen im Con unterwegs waren wie wir.
Es war schon unheimlich, wie pünktlich und problemlos diese Bahnfahrt verlief. Christian brachte mich in Altona nach bis zu meinem Bahnsteig.
Sogar der Anschluss mit dem Regionalexpress nach Heide funktionierte, so dass ich pünktlich um 1.13 Uhr den Bahnsteig in Heide betrat und nach ein paar Schritten in meinen „Emil“ einstieg, der auf dem Pendlerparkplatz brav auf mich wartete … Ihr wisst nicht, wer „Herr Emil“ ist? Ein schwarzer Smart mit einer Samtpfote auf dem Heck …

12.
Zu Hause wurde ich von acht anderen Samtpfoten freudig begrüßt.

13.
Es war ein sehr schönes Wochenende vom Anfang bis zum Ende … ich habe es genossen und mich so wohl gefühlt, wie seit Monaten nicht mehr.

Dank an die Veranstalter, die einen wirklich großartigen Con auf die Beine gestellt haben …

Dank an meine Kollegen vom TCE, in deren Kreis ich mich wie immer gut aufgehoben fühlte …

Dank an die anderen PR-Fans, mit denen ich sehr gute Gespräche führen durfte …

Dank an meine Fans, die mir viele Anregungen mit auf den Weg gegeben haben.
Wow! – Ich habe tatsächlich schon eigene Fans! Das Highlight für jeden Autor, der wirklich mit dem Herzen dabei ist!

Und einen besonderen Dank an ………………. seid nicht so neugierig ….